Rezension zu "Das Licht der letzten Tage" (Emily St. John Mandel)

Emily St. John Mandel
Das Licht der letzten Tage
1. Auflage, 2014
416 Seiten
ISBN 978-3-492-06022-6
Kaufe es hier
Dieses Buch habe ich vom Piper Verlag bekommen :) Vielen Dank dafür ♥
Handlung
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön diese Welt war. Sie vermissen alles, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und weigern sich zu akzeptieren, dass all das für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.
Meinung
Bei diesem Buch hatte mich der Klappentext sofort neugierig gemacht. Ich hoffte auf eine düstere Dystopie, deswegen bin ich mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen.
Den Anfang fand ich richtig spannend, als es um den Ausbruch der Pandemie ging; die Szenerie wirkt realistisch und ziemlich beängstigend. Doch dann kam ein Schnitt und plötzlich war es 20 Jahre später. Darüber war ich wirklich sehr enttäuscht, denn ich hatte gehofft, dass man noch mehr über die Epidemie erfährt. Aber zum Glück gab es immer wieder Rückblenden, und immer aus der Sicht anderer Charaktere, so dass man letztendlich doch noch mehr erfuhr.
Leider gab es auch einige Längen, so dass die Spannung wieder dahin war. Die Wechsel und die Zeitsprünge waren stellenweise verwirrend und ich kam manchmal aus dem Lesefluss raus und hatte teilweise auch überhaupt keine Lust mehr weiterzulesen.
Leider gab es auch einige Längen, so dass die Spannung wieder dahin war. Die Wechsel und die Zeitsprünge waren stellenweise verwirrend und ich kam manchmal aus dem Lesefluss raus und hatte teilweise auch überhaupt keine Lust mehr weiterzulesen.
Es gab viele unterschiedliche Erählstränge, die erst gegen Ende zusammengeführt wurden und sich so vieles aufklärte. Aber es bleiben für meinen Geschmack immer noch zu viele Fragen offen, was ich bei Einzelbändern sehr schade finde.
Fazit
Emily St. John Mandel gibt ihren Figuren eine Echtheit und Tiefe, so dass sie dem Leser während der Handlung ans Herz wachsen und man fühlt sich wohl mit ihnen. Die Sprache ist sehr schön und gehoben, man konnte sie leicht und flüssig lesen.